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Mehr Netto vom Brutto. Dafür sitze ich im Finanzausschuss.

Gestern hat Kanzler Friedrich Merz das Reformpaket der Bundesregierung vorgestellt: Renten, Gesundheit, Arbeitsmarkt und, für viele am spürbarsten, eine Einkommensteuerreform. Als Mitglied im Finanzausschuss habe ich mich intensiv dafür eingesetzt. Was ab 1. Januar 2027 greift:

  • Grundfreibetrag steigt auf 12.900 Euro, Kindergeld auf 272 Euro: Familien haben mehr Netto vom Brutto.

  • Der Spitzensteuersatz greift erst ab 70.600 Euro statt heute schon deutlich früher: Die Mitte wird entlastet.

  • Ab Januar 2027 direkt im Lohn, ab 2028 mit voller Wirkung: 600 Euro mehr pro Jahr für eine vierköpfige Familie mit 60.000 Euro Haushaltseinkommen.

Für den Kreis Soest heißt das: spürbar mehr in der Haushaltskasse von Pflegekräften, Handwerkern, Erziehern, den Menschen, die unser Land zusammenhalten.

Foto: Bundesregierung/ Sandra Steins

Liebe Freundinnen und Freunde,

der Juni war ein Monat, der zeigt, wie unterschiedlich meine Woche als Abgeordneter aussehen kann: mal am Wildzaun im Bilsteintal, mal beim Fassanstich in Warstein, mal in der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung in Paris.

Was alles verbindet: Es geht um konkrete Anliegen von Menschen und Betrieben aus dem Kreis Soest, die ich mit nach Berlin nehme. Was mich diesen Monat besonders bewegt hat, lest Ihr hier. Viel Freude beim Lesen.

Naturschutz braucht Jäger und Jäger brauchen Rückendeckung

Meine Jagd-Kollegin und Influencerin Lucy von @jagdmitlucy war für einen ganzen Tag in Berlin. Und sie hat kein Blatt vor den Mund genommen: Wer soll eigentlich Sikawild und Waschbär in Schach halten, wenn nicht die fast eine halbe Million Jägerinnen und Jäger in Deutschland – davon rund 100.000 bei uns in NRW?

Ich sehe das genauso. Wir Jäger stellen unsere Freizeit, unser Geld und unsere Zeit für Natur- und Artenschutz zur Verfügung. Das verdient endlich politische Rückendeckung. Was denkt Ihr? Braucht es eine Prämie für invasive Arten?

Landwirte im Kreis Soest, aufgepasst

Als Berichterstatter des Finanzausschusses war ich im Juni in der Landwirtschafts-AG unserer Fraktion. Im Mittelpunkt: die Besteuerung landwirtschaftlicher Betriebe. Ein Thema, das viele Familienbetriebe im Kreis Soest direkt betrifft.

Unsere Höfe brauchen Verlässlichkeit, keine bürokratischen Zumutungen. Ich setze mich in Berlin dafür ein, dass die Steuerregeln zu unseren bäuerlichen Familienbetrieben passen und nicht umgekehrt. 

Netzwerken in Berlin = Rückenwind für den Kreis Soest

Ende Juni war ich beim 50. Sommerfest des Parlamentskreises Mittelstand im Berliner Kronprinzenpalais. Das PKM ist das Netzwerk, das den Mittelstand direkt in die Fraktion trägt.

Mein Ziel bei jedem Gespräch: Informationen, Kontakte und Anknüpfungspunkte für unseren heimischen Mittelstand mit nach Soest nehmen. Und ja, ich habe mir das Selfie mit Friedrich Merz nicht nehmen lassen.

Was ich aus Berlin mitnehme, ist mehr als die schönen Fotos: konkrete Ansprechpartner und Rückenwind für den Mittelstand im Kreis Soest.



750 Jahre Warstein

Bei bestem Wetter durfte ich Mitte Juni mit dem Fassanstich die 750-Jahr-Feier unserer Stadt Warstein eröffnen.

Sieben Jahrhunderte Stadtgeschichte, gefeiert mit den Menschen, die diese Stadt jeden Tag lebendig halten. Ein Fest, das zeigt: Heimat ist mehr als ein Ort. Herzlichen Glückwunsch, Warstein!



Chiara
zu Gast in Berlin

Die Influencerin Chiara Paatsch Dülberg (xphiara) aus dem Kreis Soest hat mich in Berlin besucht. Politisch interessiert, engagiert für Frauenrechte, unbestechlich neugierig. Ihr Fazit: „Es war so beeindruckend! Das nächste Mal komme ich für eine ganze Woche wieder!" Danke, Chiara – Du bist jederzeit willkommen.



Deutsch-Französisch in Paris

Zu Gast bei der 13. Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung in Paris. Zwei Länder, ein Motor für Europa: unsere Freundschaft mit Frankreich ist eine Aufgabe, die jede Generation neu übernimmt. Mein Französisch ist eigentlich ganz gut, mit Übersetzung ging es aber doch besser.



Belecke
:
1000 Jahre Geschichte

Ein Nachmittag in der „Schatzkammer Propstei" in Belecke: Stadt- und Kirchengeschichte zum Anfassen. Ein Ort, der zeigt, wie viel Identität in unseren kleinen Städten steckt. Danke an das ehrenamtliche Team, das dieses Museum lebendig hält. Wer Belecke verstehen will, muss hier gewesen sein.

Olli ganz privat

Kopf frei. Norderney.

Wenn ich Ruhe zum Nachdenken brauche, fahre ich ans Meer nach Norderney. Kein Ort hilft mir so verlässlich die Gedanken zur sortieren und mit klarem Blick in den Wahlkreis zurückzukehren.

In Berlin bin ich viel zu Fuß unterwegs, denn die Wege zwischen den Häusern des Bundestags sind länger, als viele denken. Aber Spaziergänge am Strand helfen mir ganz anders frei zu denken und Ideen zu entwickeln, die ich in Berlin brauche.

Besonders mag ich, dass die Insel nahezu autofrei ist. Was in der Stadt ein Stau wäre, ist hier ein Spaziergang. Und ich liebe Fisch! Am liebsten frisch aus der Nordsee.

Das wichtigste: Vom Kreis Soest sind es nur rund drei Autostunden bis zur Fähre. Nah genug, um sofort da zu sein, wenn ich spontan in der Heimat gebraucht werde.

 

Sikawild im Bilsteintal: Verbot oder Lösung vor Ort?

Anfang Juni war ich mit Dr. Peter Liese MdEP und Bürgermeister Maximilian Spinnrath im Warsteiner Wildpark.

Hintergrund: Die EU plant ab 2027 ein Verbot der Gehegehaltung von Sikawild. Für unseren Wildpark im Bilsteintal hätte das gravierende Folgen.

Meine Position: Im öffentlichen Gehege soll das Sikawild bleiben, im Wald muss stärker bejagt werden. 

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Danke für Euer Interesse und Vertrauen. Der Austausch mit Euch ist mir wichtig – im Kreis Soest und darüber hinaus,
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Oliver Pöpsel
Mitglied des Bundestags
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